1. Kanu-Biathlon

 

Zum Abschluss einer  Trainingswoche  für  Nachwuchsathleten führte der  Kanu-Club Romanshorn den  1. Kanu-Biathlon in der  Schweiz durch. Der Start erfolgte  im Kajak. Nach  einer 200 m-Runde wurde zur  Schiessanlage gerannt, wo liegend 5 Schüsse abgegeben werden konnten. Für jeden  Fehlschuss musste eine Laufrunde von 100 m absolviert werden. Danach  ging es  wieder ins Kajak. Drei Runden mussten so absolviert werden. Die  jungen Athletinnen und  Athleten waren  mit  viel Begeisterung bei diesem neuartigen Wettkampf dabei. Während der Trainingswoche  hatten die Mädels und Jungs neben Trainingseinheiten auf dem Wasser und im Kraftraum auch das Schiessen  auf  dieser Trainingsanlage des Thurgauer Sportamtes geübt.

Bild und Text: Peter Gubser

Starke Romanshorner Kanuten an den Olympic Hopes

v.l.n.r RLZ-Trainer Stephan Steger, Maria Leistner, Cyrill Pfister, Luca Lauper, Maurus Züllig, Silvan Diethalm, Raphael Muff, Nati-Trainer Matthias Krähenbühl

In Szeged im  Süden Ungarns, dem Wimbledon des Kanurennsports, fanden vergangene Woche die Olympic Hopes statt. Am bedeutendsten Jugendwettbewerb  kämpften Athletinnen und  Athleten  aus  21 Nationen, wegen Corona ohne Publikum, um Sieg und Ehrenplätze. Die kleine Schweizer  Delegation, eine Mädchen und  fünf Jungs, vier davon vom Kanu-Club Romanshorn und zwei aus  Rapperswil, stand  unter der  Leitung des Junioren-Nationaltrainers Matthias Kreienbühl.

Besonders gut  in Szene setzen konnte sich die Romanshornerin Maria Leistner. Jedes Mal qualifizierte  sie  sich für den A-Final der  besten  neun. Am ersten Tag im Kajak-Einer über 1000 Meter überzeugte sie mit einem 6. Rang. Am 2. Tag über 500 Meter verbesserte sie sich und wurde Fünfte. Über 200 Meter, eigentlich ihrer  stärksten Disziplin, startete sie fulminant. Zu Ende fehlte  ihr dann aber die  Kraft, und sie  musste  sich  mit dem 7. Platz begnügen. Insgesamt  durfte Maria Leistner mit ihrem ersten Einsatz an einem grossen internationalen  Wettkampf zufrieden sein.

Silvan Diethelm startete im Einer und  im Zweier. Im Einer  fehlte  nur 3 Zehntelsekunden für  die Finalqualifikation. Umso besser lief  im Zweier  mit dem Rapperswiler Muff. Sie wurden Fünfte. Im selben Finallauf war auch Maurus Züllig mit dem Rapperswiler Lauper, die auf dem 9. Platz das Rennen beendeten. Der 3. Athlet  des KCRo, Cyrill Pfister, konzentrierte sich auf den Kajak-Einer über 200  Meter. Für ihn war da der   Halbfinal jedoch Endstation. Der Stützpunkttrainer  von Romanshorn, Stefan Steger, der in Ungarn  mit dabei war, zeigte sich hocherfreut über die Leistungen «seiner» Athleten. Der grosse Trainingsaufwand in den letzten Monaten, über 10 Stunden pro Woche, habe sich gelohnt. Alle hätten für die Zukunft lehrreiche Erfahrungen mitnehmen können.

Resultate und Livestream: https://canoeszeged2020.com/

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Bild und Text: Stephan Steger